In Stolberg geht der Abbau der Altkleider-Container weiter. Inzwischen steht auch Fest welche Standorte verschwinden werden und es könnten weitere folgen: 40 Container bleiben übrig, aber alle landen in Zukunft auf dem Prüfstand.
Die ersten Container sind schon abgebaut. Die Abgabe von Altkleidern an der Birkengangstraße, der Essiger Straße, am Schacht, im Lerchenweg, in Alt-Breinig, am Rektor-Soldierer-Weg, an der Obersteinstraße sowie an der Kesselschmiede ist nicht mehr möglich. Damit reagiert die Stadt Stolberg auf die anhaltenden Probleme rund um Vermüllung und illegale Ablagerungen an den Abgabestellen.
Durch die Reduzierung der Containerstandorte soll sich die Situation an den verbleibenden Sammelpunkten spürbar verbessern: Weniger Standorte bedeuten für den beauftragten Entsorger kürzere Wege und damit häufigere Reinigungen. Künftig sollen die verbliebenen Container daher zweimal wöchentlich geleert und gereinigt werden und damit deutlich öfters als bisher.
„Ergänzend zu den derzeit 40 Standorten im Stadtgebiet besteht weiterhin einen gebührenfreie Abgabemöglichkeit auf dem Wertstoffhof der Firma Haas sowie im Entsorgungszentrum Warden der AWA Entsorgung GmbH“, erklärt die Stadtverwaltung auf unsere Nachfrage.
Ein weiterer Faktor spiele dabei ebenfalls eine Rolle: Ab dem 1. Januar 2026 sollen im Nachbarort Eschweiler rund 50 neue Kleidercontainer aufgestellt werden. Nachdem dort vor einigen Monaten alle Container abgezogen worden waren, sei es in Stolberg zu einer Art „Entsorgungstourismus“ gekommen. Durch die Neuaufstellung, hofft man nun, dass dieser deutlich nachlässt und die Eschweiler ihre Altkleider wieder in ihrer eigenen Stadt entsorgen.
Sollten die aktuellen Maßnahmen dennoch nicht ausreichen, schließt die Stadt weitere Einschnitte nicht aus. Ziel sei es, die Sauberkeit im Stadtgebiet dauerhaft zu verbessern, auch wenn das heißen könne, dass weitere Container verschwinden.




