Am Dienstagmittag kam es in der Steinfeldstraße zu einem ebenso ungewöhnlichen wie glimpflich ausgegangenen Verkehrsunfall, bei dem zwei Senioren leicht verletzt wurden. Doch damit noch nicht genug, denn am Ende musste auch noch der herbeigerufene Abschleppdienst selbst abgeschleppt werden.
Gegen 11.30 Uhr hielt eine 81-jährige Stolbergerin mit ihrem Auto in Höhe des Zebrastreifens am Krankenhaus an. Die Dame wollte eigentlich nur ihren 83-jährigen Mann einsteigen lassen, als sie plötzlich aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und den Berg hinab fuhr.
Zunächst touchierte ihre Wagen ein am Fahrbahnrand geparktes Auto. Doch damit nicht genug: Die Fahrt ging weiter, bis das Auto schließlich gegen ein weiteres Fahrzeug rollte, das an einer Hauswand neben der dortigen Bushaltestelle stand. Als die Polizei eintraf, standen beide Fahrzeuge direkt an der Hauswand des Ärztehauses.
Glück im Unglück: Hilfe war schnell vor Ort, denn sowohl die Fahrerin als auch ihr Ehemann wurden mit leichten Verletzungen zur weiteren Abklärung in das nur wenige Meter entfernte Krankenhaus gebracht. Da die Unfallfahrzeuge überwiegend auf dem Gehweg standen, blieb der Verkehr zunächst weitgehend unbeeinträchtigt. Erst als der Abschleppdienst eintraf, stockte der Verkehr, denn auch das Abschleppen entwickelte sich zu einer kleinen Geschichte für sich:
Der herbeigerufene Abschleppwagen hatte vor Ort selbst eine Panne und musste zunächst vom Pannendienst unterstützt werden. Da sich das Problem vor Ort aber nicht beheben ließ, blieb am Ende nur eine Lösung: Der Abschlepper musste selbst abgeschleppt werden.
Wie es zu dem ungewöhnlichen Unfall kommen konnte, ist bislang noch völlig unklar. In jedem Fall gab es am Dienstagmittag einen kuriosen Anblick, als der Abschlepper unerwartet selbst abgeschleppt werden musste.




