Kopfhörer aufsetzen, die Augen schließen und einfach mal alles um sich herum vergessen. Für Tobias Obermanns ist genau das zur Herzensangelegenheit geworden. Mit seinen Breathwork-Kursen möchte er zeigen, wie viel Kraft in etwas steckt, das wir täglich ganz selbstverständlich tun: Atmen.
Vor rund zweieinhalb Jahren bot der 37-jährige seine erste eigene Atemreise an. Auf die Idee kam er durch eine Erfahrung, die ihn selbst tief beeindruckte:
„Ich habe damals selbst an einer Atemreise teilgenommen und war völlig überwältigt davon, was allein durch meinen Atem möglich war. Dieses Erlebnis wollte ich unbedingt mit anderen teilen“, erinnert sich der Stolberger.
Um tiefer in die Atemarbeit einzutauchen, reiste er deshalb nach Thailand und Mexiko, bildete sich weiter und beschäftigte sich intensiv mit bewusster Atmung. Aus einer persönlichen Erfahrung wurde dann irgendwann seine Berufung:
„Mit dem ersten Atemzug beginnt unser Leben und mit dem letzten endet es. Trotzdem schenken wir unserem Atem oft viel zu wenig Aufmerksamkeit.“
Bei seinen Kursen im Studio Motherhood gehe daher um weit mehr als Ein- und Ausatmen. Mit Kopfhörern, angeleiteter Atmung und besonderen Klangerlebnissen tauchen die Teilnehmenden in ihre eigene Welt ein. Der Alltag rückt in den Hintergrund und es entsteht Raum, um loszulassen und wieder bei sich anzukommen. Mal gehe es darum, Stress abzubauen, mal darum, Emotionen zuzulassen oder neue Perspektiven zu entdecken. Jede Atemreise sei anders.
Besonders wichtig sei dem Stolberger dabei, dass sich jeder sicher und gut aufgehoben fühlt. Niemand müsse etwas leisten oder bestimmte Erwartungen erfüllen.
Als „Breatherman“ möchte er zeigen, dass unser Atem mehr als eine Selbstverständlichkeit und ein gutes Werkzeug ist, das wir immer bei uns tragen und mit dem wir unser Wohlbefinden positiv beeinflussen können, denn manchmal beginne die Veränderung mit einem einzigen Atemzug.




