Ein Einsatz, der auch ganz anders hätte ausgehen können: Am Freitagmittag mussten Beamte der Polizei auf den Parkplatz eines Einkaufszentrums an der Eisenbahnstraße ausrücken, nachdem Passanten einen Hund in einem abgestellten Auto entdeckt hatten.
„Auf dem Parkplatz wurde wieder ein Hund über eine Stunde im Auto gelassen und musste von der Polizei herausgeholt werden. Der Hund lebt Gott sei Dank noch“, berichtet ein Augenzeuge.
Nach Angaben der Polizei soll sich der Hund bereits seit über einer Stunde in dem Fahrzeug befunden haben, als die Beamten gegen 11:45 Uhr auf dem Parkplatz eintrafen. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Temperaturen in Stolberg bereits bei über 35 Grad.
Was viele unterschätzen: Während es draußen schon sehr heiß ist, heizt sich ein Auto in der Sonne innerhalb kürzester Zeit lebensgefährlich auf. Bereits nach etwa zehn Minuten können im Innenraum rund 45 Grad erreicht werden. Nach einer Stunde sind Temperaturen von deutlich über 60 Grad möglich, was für Tiere innerhalb weniger Minuten lebensbedrohlich werden kann.
Die alarmierte Feuerwehr hatte die Polizei daher um Unterstützung gebeten. Ob die Beamten den Hund aus dem Fahrzeug befreien mussten oder die Halterin rechtzeitig zurückkehrte, ist nicht bekannt. Für die Hundehalterin könnte der Vorfall jedenfalls noch ein Nachspiel haben, denn die Polizei werde es darauf nicht beruhen lassen, auch wenn der Hund wieder an sie übergeben wurde:
„Wir haben einen Einsatzbericht geschrieben, der an das Ordnungsamt und das Veterinäramt weitergegeben werden soll“, erklärt die Aachener Polizei.
Auch ein kurzer Einkauf kann bei sommerlichen Temperaturen für Tiere im Auto gefährlich werden. Hunde sollten deshalb niemals bei Hitze im Fahrzeug zurückgelassen werden. Auch nicht mit leicht geöffnetem Fenster.




