Eine riesige Rauchwolke stand am Donnerstagmorgen über der Mühle, als gegen 8.30 Uhr die ersten Anrufe bei der Feuerwehr eingingen. Nachbarn hatten Flammen und starke Rauchentwicklung an einem Wohnhaus in der Dammgasse beobachtet und den Notruf gewählt.
Als die Feuerwehr eintraf, schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Innenhof eines Wohnhauses und auch aus den Dachstühlen zweier Nebengebäude stieg zu diesem Zeitpunkt bereits weißer Rauch in die Luft.
Dass der Brand nicht noch größere Ausmaße annahm, dürfte dabei auch dem schnellen Handeln der Nachbarschaft zu verdanken sein. Sie hatten nachdem sie das Feuer bemerkt hatten sofort die Feuerwehr alarmiert und gleichzeitig die Bewohner der umliegenden Häuser durch klopfen und rufen gewarnt:
„Wir haben an den Fenstern geklopft und die Leute alle aus den Häusern geholt“, berichtet ein Anwohner.
Rund 30 Einsatzkräfte kämpften daraufhin seit den frühen Morgenstunden gegen die Flammen und konnten den Brand nach Angaben der Feuerwehr auch schnell unter Kontrolle bringen. Nach ersten Erkenntnissen sei der Brand wahrscheinlich im Innenhof ausgebrochen und habe sich dann von dort ausgebreitet, wo die Flammen anschließend das Dach des angrenzenden Hauses und auch die Fassade eines anderen Gebäudes beschädigten.
Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Feuers aber keine Menschen mehr in den beiden Wohnhäusern und es wurde nach ersten Erkenntnissen auch niemand verletzt.
Wie das Feuer in der Dammgasse ausbrechen konnte, ist bislang noch unklar. Die Polizei habe die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.




