Am 29. Januar soll es im Bereich der Büsbacher Atzenach zu einem brutalen Angriff gekommen sein: Nachbarn berichten von Polizeibeamten die Ende letzten Monats an einem Donnerstagabend plötzlich in das sonst so ruhige Viertel am Stadtrand von Büsbach eilten.
Kurz zuvor soll es dort zu einem äußerst brutalen Angriff gekommen sein, bei dem ein Stolberger schwer verletzt wurde. Mehr als die schweren Verletzungen eines Mannes könne die Aachener Staatsanwaltschaft auf Grund der laufenden Ermittlungen vorerst aber nicht zum Vorfall berichten:
„Aufgrund noch laufender Ermittlungsmaßnahmen können wir zum jetzigen Zeitpunkt leider keine näheren Informationen mitteilen, da ansonsten womöglich der Ermittlungserfolg gefährdet werden könnte“, erklärt Staatsanwältin Johanna Boomgaarden auf unsere Nachfrage.
Sie könne allerdings bestätigen, dass es nicht nur zu schweren Verletzung einer männlichen Person gekommen sei, sondern dem Mann sogar versucht wurde ein Ohr abzutrennen.
Im Dorf selbst sorgte der Vorfall in jedem Fall für Unruhe. Schnell machten Gerüchte die Runde, wonach das Vorgehen des Täters außergewöhnlich gewalttätig gewesen sein soll. Einige Fragen bleiben nun offen: Wie es zu der Tat kam, was der Hintergrund ist und ob der oder die Täter bereits gefasst wurden, ist bislang unklar.
Sobald neue Informationen von Polizei oder Staatsanwaltschaft vorliegen, werden wir weiter berichten. Für viele Menschen in Büsbach blieb nach diesem Abend vor allem eines zurück: Fassungslosigkeit über das, was mitten im eigenen Stadtteil geschehen sein soll.




