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Kupferstadt Stolberg und StädteRegion bereiten sich auf Corona Fälle vor

26. Februar 2020 um 17:55Alle Stadtteile

Die Stadt Stolberg teilt mit, dass nach Bayern und Baden-Württemberg nun auch in Nordrhein-Westfalen erstmals zwei Patienten nachweislich an dem neuartigen Coronavirus erkrankt sind. Die Eheleute aus dem Kreis Heinsberg wurden gestern in das Klinikum nach Düsseldorf gebracht.

Die Kupferstadt Stolberg steht in engem Austausch mit allen kommunalen und städteregionalen Akteuren wie Feuerwehr, Rettungsdienst, Vertreter des Gesundheitsamtes, der Ordnungsämter und der Polizei. Eben fand dazu eine Gesprächsrunde mit allen Bürgermeistern und der StädteRegion statt. Sollte es in der StädteRegion zu Coronafällen kommen, kann sofort reagiert werden.

Für Fragen hat das Gesundheitsministerium des Landes ein Bürgertelefon unter der Nummer 0211/8554774 eingerichtet. Außerdem kann man sich mit konkreten Fragen auch an die Behördennummer 115 wenden.

Entsprechende Maßnahmen werden vorbereitet

In der StädteRegion Aachen gibt es keinen bestätigten Corona-Fall. Gleichwohl sind die Rettungsdienste und Krankenhäuser wie das Bethlehem-Gesundheitszentrum in Bereitschaft versetzt, entsprechende Maßnahmen sind vorbereitet. Derzeit sind Schließungen öffentlicher Gebäude (Schulen, Verwaltung, Kindergärten) oder die Absage von Veranstaltungen NICHT erforderlich.

Bürgermeister Patrick Haas sagt: „Es besteht kein Grund zur Panik. Die Kommunen sind vorbereitet und wachsam.“ Dr. Monika Grube, Leiterin des städteregionalen Gesundheitsamtes, ergänzt: „Wir haben zurzeit eine sehr emotionale Lage rund um das Coronavirus. Wir weisen aber darauf hin, dass die Gefährlichkeit des Virus vergleichbar mit dem Grippevirus ist.“

Richtiges Verhalten im Ernstfall

Im Dezember 2019 ist das neuartige Coronavirus Covid-19 in China erstmals entdeckt worden. Durch den weltweiten Reiseverkehr hat das Virus die Chance, sich auszubreiten. In Deutschland sind allerdings erst wenige Fälle bestätigt worden.

Zum richtigen Verhalten schreibt das Ministerium auf seiner Website: Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt mit einer an dem neuartigen Coronavirus erkrankten Person hatten und innerhalb von 14 Tagen Krankheitszeichen wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollten ihre Ärztin oder Arzt aufsuchen.

Wichtig ist: vorher anrufen!

Patienten mit entsprechenden Symptomen werden gebeten, ihren Hausarzt beziehungsweise die Notarztpraxis zunächst telefonisch zu kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Die Notrufnummern 110 und 112 sollen dadurch nicht unnötig blockiert werden. Von Besuchen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sollte man bis auf Weiteres absehen.

Vorbeugung durch Beachtung von Hygieneregeln

Das Coronavirus Covid-19 wird durch eine sogenannte Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen, also etwa durch Niesen oder Husten. Zur Vorbeugung können daher jene Hygienemaßnahmen helfen, die auch bei anderen, klinisch ähnlichen Infektionskrankheiten angeraten sind. Dazu gehören: regelmäßiges Waschen der Hände, Nutzung von Einweg- Taschentüchern beim Husten, Niesen und Naseputzen und das Meiden von größeren Personenansammlungen.