Ein lauter Knall und plötzlich steht ein Linienbus in der Wand eines Wohnhauses: Gegen 13.45 Uhr kam es am Freitag zu einem ungewöhnlichen Unfall an einer Bushaltestelle auf der Konrad-Adenauer-Straße.
Der Linienbus war gerade auf dem Weg zum Stolberger Krankenhaus, als der Fahrer plötzlich nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dabei überfuhr er mit seinem Bus zunächst den hohen Bordstein einer Bushaltestelle und krachte im Anschluss mit einiger Wucht gegen die Wand eines Wohnhauses.
Wie heftig der Aufprall gewesen sein muss, bekam auch eine Bewohnerin des Hauses mit: „Plötzlich hat es laut gekracht im Haus und es hat sich angehört wie Donner“, berichtet die Stolbergerin.
Dass dabei nicht noch mehr passiert ist, dürfte auch Glück gewesen sein, denn zum Zeitpunkt des Unfalls warteten nach ersten Erkenntnissen keine Fahrgäste an der Haltestelle und auch im Bus war glücklicherweise niemand außer dem Busfahrer selbst. Nur wenige Meter hinter dem Bushaltestellen-Schild wurde der Bus schließlich von der Hauswand gestoppt.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei verlor der Busfahrer wahrscheinlich aufgrund von Kreislaufproblemen die Kontrolle über sein Fahrzeug, woraufhin er von der Fahrbahn abgekommen ist.
Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und konnte aus eigener Kraft zunächst nicht mehr aus dem Bus aussteigen. Die Tür des Linienbusses war durch den Aufprall eingeklemmt, weshalb die Feuerwehr den Mann aus seinem Fahrzeug befreien musste. Anschließend wurde er zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Während der Unfallaufnahme musste die Konrad-Adenauer-Straße vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Die Polizei ermittelt nun weiter zum genauen Unfallhergang.




