Der Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Kleefeldstraße, bei dem am Montagmorgen fünf Menschen von der Feuerwehr gerettet werden mussten, beschäftigt jetzt die Kriminalpolizei. Nachdem zunächst lediglich die Personalien eines Bewohners festgestellt werden sollten, steht inzwischen ein schwerwiegender Verdacht im Raum.
Schon kurz nach dem Feuer hatte einer der Bewohner des Hauses die Beamten mit auf die Wache begleiten müssen. Nach Angaben der Polizei werde gegen einen 37-jährigen inzwischen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt.
Der Brand war am Montagmorgen gegen 5:20 Uhr im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Insgesamt mussten 37 gemeldete Bewohner das Gebäude verlassen. Fünf Menschen mussten sogar von der Feuerwehr mit Leitern aus dem Haus gerettet werden, weil dichter Rauch den Fluchtweg versperrte. Für die Betroffenen lebensgefährlich.
Ein 66-jähriger Bewohner kam mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Ein weiterer 58-jähriger Bewohner erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden und das Haus ist vorerst unbewohnbar.
Inzwischen bestätigen die Ermittler, dass sich im Rahmen der ersten Untersuchungen der Verdacht ergeben habe, dass einer der Bewohner das Feuer fahrlässig selbst verursacht haben könnte.
Bei dem 37-Jährigen verliefen sowohl ein Atemalkoholtest als auch ein Drogenschnelltest positiv. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Anschließend brachten die Beamten den Mann, der keinen festen Wohnsitz hat, ins Polizeigewahrsam.
Der Brandort wurde für die Spurensicherung abgesperrt und beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei ermittelt weiterhin zur genauen Brandursache. Ob sich der Verdacht gegen den Mann bestätigt, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen.




