Plötzlich steigt Qualm mitten im Zweifaller Wald auf: Am Donnerstagabend ist eine größere Jagdhütte im Bereich der Jägerhausstraße komplett niedergebrannt. Gegen 18.54 Uhr hatte ein Anrufer das Feuer bemerkt und den Notruf gewählt.
Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand die Hütte allerdings bereits lichterloh in Flammen. Viel war zu diesem Zeitpunkt daher trotz sofort eingeleiteter Löschmaßnahmen nicht mehr zu retten, denn das Gebäude war bis dahin schon fast vollständig niedergebrannt.
Rund 25 Feuerwehrleute rückten an, um die Flammen unter Kontrolle zu bekommen und ein weiteres Ausbreiten des Feuers im Wald zu verhindern. Gemeinsam hatte die Hauptwache zusammen mit den Löschgruppen aus Zweifall und Mausbach das Feuer auch schnell im Griff.
Die Löscharbeiten zogen sich trotzdem rund zweieinhalb Stunden hin. Gerade im Wald ist ein Brand für die Einsatzkräfte eine besondere Herausforderung: Die abgelegene Lage und die mögliche Gefahr einer Ausbreitung machen ein schnelles und gründliches Vorgehen umso wichtiger.
Am Ende konnte die Feuerwehr den Brand aber vollständig löschen. Von der Jagdhütte blieb allerdings außer verbranntem Holz nicht mehr viel übrig.
Warum das Feuer ausbrach, ist bislang völlig unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und versucht nun herauszufinden, wie es zu dem Brand im Zweifaller Wald kommen konnte.




