Am Freitag dürften einige Anwohner im Diepenlinchen wohl geglaubt haben, sie sehen doppelt: Gleich zwei gelbe Rettungshubschrauber standen plötzlich auf einem Feld direkt hinter den Gärten der Mausbacher. Nach einem technischen Defekt war das Fluggerät im Dorf gestrandet und musste selbst den Pannendienst rufen.
Kurz nachdem der ADAC-Rettungshubschrauber für einen Einsatz im Diepenlinchen in Mausbach gelandet war, hatte der Pilot einen technischen Defekt bemerkt. Danach konnte das Fluggerät nicht einfach wieder abheben und musste erstmal auf einem Feld stehen bleiben.
Für die Anwohner ein eher ungewöhnliches Bild. Mitten im Dorf stand der Rettungshubschrauber stundenlang auf einer Wiese. Doch irgendwann bekam die Besatzung ebenfalls Unterstützung aus der Luft: Ein zweiter Rettungshubschrauber landete in Mausbach.
Zusammen mit „Christoph 33“ kam auch ein Techniker aus Bonn geflogen. Er sollte sich den gestrandeten Hubschrauber genauer anschauen und ihn für den Weiterflug in die Werkstatt vorbereiten. Nach einer Überprüfung direkt auf dem Feld stand schließlich fest: Christoph Europa 1 muss zur Reparatur nach Bonn und der Hubschrauber machte sich auf den Weg in die Werkstatt.
Damit die Stolberger währenddessen nicht ohne einen Rettungshubschrauber auskommen mussten, übernahm Christoph 33 danach vorübergehend die Rettungseinsätze für den Bereich.
Für die Mausbacher dürfte der Einsatz trotzdem ein ziemlich ungewöhnlicher Anblick gewesen sein. Zwei Rettungshubschrauber gleichzeitig hinter den eigenen Gärten sieht man schließlich nicht alle Tage.




