Die einen nutzen sie täglich, die anderen ärgern sich regelmäßig über sie: E-Scooter gehören inzwischen auch in Stolberg zum Stadtbild. Vor allem bei vielen jungen Menschen erfreuen sich die elektrischen Roller großer Beliebtheit. Doch im Steinweg ist damit jetzt Schluss: Die Stadt hat dort die erste E-Scooter-Verbotszone eingerichtet.
Seit Dienstagmittag hängen an allen Zugängen zum Steinweg neue Verkehrsschilder, denn die Durchfahrt mit E-Scootern ist durch die Fußgängerzone ab sofort verboten. Wer mit seinem Roller in Richtung Innenstadt unterwegs ist, muss künftig einen Umweg fahren.
Grund für das Verbot sind zahlreiche Beschwerden aus der Fußgängerzone. Vor allem Geschäftsleute berichten seit längerer Zeit von gefährlichen Situationen. Immer wieder würden E-Scooter mit hoher Geschwindigkeit zwischen den Fußgängern hindurchfahren.
„Die Leute rasen hier teilweise zu zweit auf den Rollern durch und für uns Geschäftsleute ist das wirklich ein Problem“, berichtet ein Ladenbesitzer.
Einer von Ihnen wurde vor seinem Laden bereits von einem E-Scooter angefahren und verletzt. Der Fahrer soll nach dem Zusammenstoß einfach weitergefahren sein, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.
Mit genau solchen Problemen sehen sich immer mehr Städte konfrontiert, denn die schnellen E-Scooter sorgen im Straßenverkehr regelmäßig für Konflikte. Deshalb wurde inzwischen sogar ein eigenes Verkehrszeichen eingeführt, das die Durchfahrt für E-Scooter ausdrücklich untersagt. Dieses Schild kommt damit nun zum ersten Mal auch in Stolberg zum Einsatz.
Mit dem Verbot soll die Fußgängerzone sicherer werden und verhindert werden, dass es dort zu weiteren Unfällen oder gefährlichen Situationen kommt. Für viele Passanten dürfte die neue Regelung erfreulich sein, während E-Scooter-Fahrer künftig einen Umweg fahren müssen.




