Seit gestern kämpfen Stolberger Feuerwehrleute gemeinsam mit Einsatzkräften aus ganz Deutschland gegen einen großen Waldbrand im Hürtgenwald. Die riesige Rauchsäule ist dabei noch immer von Stolberg aus deutlich am Himmel zu erkennen. Am Donnerstag regneten dann sogar Asche und verbrannte Blätter auf Teile unserer Stadt herab. Inzwischen wird darum gebeten, auch die Stolberger Wälder wenn möglich zu meiden.
Während die Einsatzkräfte im Hürtgenwald noch immer gegen die Flammen kämpfen, steigt auch in unserer Stadt die Waldbrandgefahr weiter an. Die anhaltende Trockenheit sorgt dafür, dass sich Feuer derzeit besonders schnell ausbreiten können.
Aus diesem Grund gibt es seit heute Mittag eine dringende Bitte der Forstministern von Nordrhein-Westfalen: Bürger sollten die Wälder derzeit möglichst meiden, denn die meisten Waldbrände seien auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen.
Selbst kleine Unachtsamkeiten können bei der aktuellen Trockenheit schon gefährlich werden. Im Wald gelte deshalb ein striktes Rauchverbot und auch Grillen oder offenes Feuer sind nicht erlaubt. Ebenfalls sollten Fahrzeuge niemals auf trockenem Gras oder Laub abgestellt werden.
Wie schnell sich ein Feuer im Wald ausbreiten kann, zeigt die aktuelle Situation in der Rureifel. Innerhalb kurzer Zeit hatten sich die Flammen dort über hunderte Hektar ausgebreitet und auch über Nacht noch mehrere Fußballfelder große Waldflächen verbrannt.
Die Einsatzkräfte aus Stolberg sind auch am Freitag weiter im Einsatz und versuchen gemeinsam mit zahlreichen Feuerwehrleuten, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Solange die Trockenheit anhält sollten die Wälder daher möglichst gemieden und bei Rauch oder Feuer sofort die 112 gewählt werden. Gerade jetzt zählt jeder vermiedene Funke.




