Mit so einem Fund hatten Nael und Luca wohl nicht gerechnet: Die beiden Jugendlichen waren am Samstagabend gegen 19 Uhr gerade mit ihrem Hund unterwegs, als sie plötzlich einen verdächtigen Gegenstand entdeckten.
Sofort wurde den beiden klar, dass es sich bei dem rostigen Metallklumpen, den sie unter einem Baum gefunden hatten, nicht um normalen Schrott handeln konnte:
„Wir haben direkt gesehen, dass das eine Granate ist, deshalb haben wir den Hund nach Hause gebracht und sofort das Ordnungsamt angerufen“, erzählen die jungen Stolberger.
Das Ordnungsamt sei daraufhin vorbei gekommen und habe den Kampfmittelräumdienst verständigt. Bis zu dessen Eintreffen hielten alle Beteiligten dann erst einmal sicheren Abstand zum Fundort.
Vor Ort angekommen bestätigten der Fachmann dann auch schnell den Verdacht: Bei dem Gegenstand handelte es sich tatsächlich um eine amerikanische Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg.
„Die Granate lag einfach vor uns in der Wiese. Keine Ahnung wie die dahin gekommen ist“, erzählen die Beiden.
Wie kam die Handgranate also offen in das kleine Waldstück hinter dem Stolberger Industriegebiet? Einen Hinweis könnten die vom Fachmann entdeckten Grabspuren rund um den Fundort geben. Offenbar hatten unbekannte Personen zuvor mit einem Metalldetektor die Wiese abgesucht und den gefährlichen Fund anschließend einfach im Gras liegen gelassen.
Zum Glück wurde niemand verletzt. Der Kampfmittelräumdienst sicherte die Granate und nahm sie anschließend mit.
Für Nael und Luca endete der Spaziergang damit deutlich aufregender als erwartet. Einen solchen Fund wünschen sich die beiden so schnell nicht wieder.




