Viele Stolberger staunten nicht schlecht: Während andere Baustellen im Stadtgebiet erneut verlängert wurden, konnte der Kreisverkehr am Nachtigällchen nach nur einem Wochenende schon wieder befahren werden. Innerhalb weniger Tage hatte die Baufirma die gesamte Straße erneuert und schon am Sonntag die Sperrung wieder aufgehoben.
Erst Mitte März war dem Versorger bei einer Überprüfung ein Gasleck unter der Fahrbahn aufgefallen. Gemeinsam mit Straßen.NRW hatte man sich daher dazu entschlossen, nicht nur den betroffenen Bereich zu reparieren, sondern direkt den kompletten Kreisverkehr anzupacken:
„Da durch den Gasschaden die Straßendecke der halben Kreisverkehres ohnehin erneuert werden musste, haben wir auch die andere Hälfte im Rahmen dieser Maßnahme erneuern lassen“, erklärt der Landesbetrieb. So habe man die Belastung für die Bürger möglichst gering halten wollen statt mehrfacher Vollsperrungen habe es daher nur eine in den Osterferien gegeben.
Bereits bei den Reparaturen an der Gasleitung hatten die Bauarbeiter teils bis spät in die Abendstunden gearbeitet, um zügig voranzukommen und auch diesmal konnte am Samstag wie geplant der neue Asphalt aufgetragen werden. Am Sonntag folgten dann die restlichen Arbeiten nach dem Auskühlen der Fahrbahn.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Pünktlich zum Wochenstart wurde der Kreisverkehr wieder freigegeben. Sehr zur Freude vieler Autofahrer, bei denen wegen der aktuellen Spritpreise größere Umwege nur auf wenig Begeisterung stoßen dürften.
Eine Baustelle, die gezeigt hat: Wenn alles gut geplant ist, kann es auch mal schnell gehen auf den Stolberger Straßen.




