Eine kleine Dose auf dem Tresen mit großer Wirkung: Volkan Berber und sein Team verzichten das ganze Jahr über auf Trinkgeld. Stattdessen wandert in seinem Geschäft jede Münze, die Kunden dalassen wollen, direkt in einen Spendentopf. Jetzt konnte der Geschäftsmann von der Mühle die gesammelte Summe überreichen: 1.000 Euro für einen Tierschutzverein.
Insgesamt kamen über zwölf Monate 635 Euro zusammen. Für den 45-Jährigen war sofort klar: Das wird aufgerundet. „Wir wollen damit Tiere in Not unterstützen und da legen wir natürlich noch etwas drauf“, freut sich Berber.
Die Idee entstand, als Esther Wieland vom Verein „Das Rettungskörbchen“ mit ihrem Hund erstmals sein Geschäft betrat. Die beiden kamen ins Gespräch und sprachen über die Arbeit des Vereins und über die vielen Tiere, die kein Zuhause haben. Für Volkan ein Thema, das ihm persönlich am Herzen liegt.
Der gebürtige Türke weiß aus seiner Heimat, wie hart das Leben für viele Straßenhunde und ausgesetzte Katzen sein kann. „Jedes Leben ist wertvoll. Und wenn wir auch nur das Leben einiger streunender Tiere oder ausgesetzter Katzen verbessern können, dann haben wir schon viel gewonnen“, erklärt er.
Und die Tierliebe ist längst auch bei ihm privat angekommen: Zur Familie Berber gehören inzwischen auch zwei gerettete Katze.
Für Volkan und sein Team ist die Spendenaktion keine einmalige Sache. Schon im letzten Jahr haben sie an den Verein gespendet und auch im kommenden Jahr nehmen sie wieder kein Trinkgeld an, sondern sammeln stattdessen weiterhin alles im Spendentopf für Tiere in Not.
Eine kleine Geste mit großer Wirkung und ein schönes Beispiel dafür, wie aus vielen kleinen Beiträgen am Ende echte Hilfe werden kann.




